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Monat: November 2020

  • Pitching Event des Business Angels Club Berlin-Brandenburg e.V.

    Pitching Event des Business Angels Club Berlin-Brandenburg e.V.

    Pitch perfect!

    Die Pitching Events des Business Angel Club Berlin-Brandenburg e.V. finden auch in Corona-Zeiten regelmäßig statt, und am Donnerstag, den 12.11.2020 war es wieder einmal so weit. 5 Teams traten an, und auch zwei unserer hervorragenden Teams aus dem Startup Incubator Berlin waren zu diesem Pitch eingeladen. Sie konnten potentiellen Investoren den aktuellen Status ihrer Startups präsentieren und sich den kritischen Fragen der Business Angels aus der Region stellen. Am Gründungszentrum der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin entwickeln Startups ihre Gründungsideen zur Marktreife. Mit unterschiedlichen Förderprogrammen und methodischer Unterstützung bringen die Teams ihre Unternehmen an den Punkt, an dem ihr Geschäftsmodell ausgereift ist für den potentiellen Einstieg von Investoren.

    Vom Startup Incubator Berlin präsentierten ihr Pitchdeck:

    Matti Fischer und Alex Gründler sind die Founder der Online Plattform Careloop, die qualifizierte Pflegekräfte aus dem Ausland mit Kliniken und Pflegeeinrichtungen in Deutschland vernetzt. Careloop revolutioniert den Rekrutierungsmarkt im Gesundheitswesen, denn ausländische Pflegekräfte haben mit Careloop die Möglichkeit ihren Traumjob in Deutschland zu finden.

    Konradin Breyer, Founder und CEO präsentierte Forget Finance, eine Finanz-App, mit der man seine finanzielle Zukunft ganzheitlich auf dem Smartphone planen kann. Forget Finance nutzt ein hybrides Modell aus persönlicher Beratung und Algorithmus-basiertem Coaching. Die App nimmt die Nutzer Schritt für Schritt an die Hand und gibt personalisierte Produktempfehlungen. Finanzen leicht gemacht für jedermann!

    Gratulation!

    Über 30 Angels waren bei dem Online-Event dazu geschaltet, und die Teams hatten 6 Minuten Zeit für ihren Pitch. Die Aufregung war groß, die Präsentationen liefen sehr professionell. Anschließend wurden von den Business Angels viele detaillierte Fragen zum Markt, der Konkurrenz und den Geschäftsprozessen gestellt. Auf jede Frage gab es von den Gründerinnen und Gründern plausible Antworten und interessante weitere Informationen, und so konnten die Teams und ihre Gründungsideen einen hervorragenden Eindruck machen. Mehrere Investoren haben für beide Teams schon Interesse an einem Investment bekundet. Es wird wohl nicht der letzte Pitching Event mit Beteiligung des Startup Incubator Berlin gewesen sein.

  • Make It Lean Contest – Interview: Cabin Experience

    Make It Lean Contest – Interview: Cabin Experience

    Interview mit Cabin Experience über den Make It Lean Contest

    Cabin Experience hat beim Make It Lean Contest 2019 den ersten Preis gewonnen mit der Idee, eine neue, nachhaltigere Form von Urlaub im Einklang mit der Natur zu erschaffen. Dafür hat das Team eine digitale Plattform entwickelt, die drei der wichtigen Player miteinander vernetzt:
    1) Käufer und/oder Miteigentümer finden ihr perfektes Tiny House und dazu eine Möglichkeit, ihre Cabins über die Vermietung zu finanzieren, 2) Landbesitzer in naturnahen, wenig erschlossenen Gegenden finden eine Möglichkeit für ein zusätzliches Einkommen über die Platzierung solcher Cabins, und 3) Urlauber finden ein individuelles Reiseerlebnis fernab von Zivilisation und Massentourismus. Über die Entwicklung ihres Unternehmens am Startup Incubator Berlin (SIB) haben wir mit Javier Sanjurjo (JS) gesprochen:

    SIB: Wie und wann habt Ihr als Startup-Team zusammengefunden, und wie seid Ihr zu Eurer Idee gelangt?

    JS: Wir haben uns zunächst privat bei der Hochzeit von Freunden getroffen, und schon da gemerkt, dass die Chemie zwischen uns stimmte. Dann entstand die Idee, zusammen ein Startup zu gründen. Wir hatten beide schon Erfahrung in großen Unternehmen und wollten etwas Eigenes aufziehen. Und im Laufe der vielen folgenden Gespräche haben wir dann unsere geneinsame Leidenschaft für einen ökologisch sinnvollen Tourismus entdeckt, und daraus hat sich dann unsere Idee ganz natürlich entwickelt.

    SIB: Wie habt Ihr vom Startup Incubator Berlin und vom Make It Lean Contest erfahren?

    JS: Schon auf der gemeinsamen Suche nach unserer Startup-Idee haben wir den SIB kennengelernt – damals noch am vorigen Standort in Schöneberg. Dort waren wir zu Events wie dem UX-Testing und haben gemerkt, dass dies ein tolles Umfeld für uns sein könnte. Als dann dort der Make It Lean Contest wieder ausgeschrieben wurde, schien das der perfekte Weg, ohne großes Risiko unsere Idee einzubringen.

    SIB: Was gab Ausschlag, dann wirklich mitzumachen?

    JS: Wir fanden, wir könnten zu diesem Zeitpunkt ein bisschen Druck von außen gebrauchen, um alle Ideen in unserem Kopf endlich mal hervorzubringen und sichtbar zu machen. Vor allem: Wie würden wir unsere Story erzählen, wie wollen wir auftreten, wie mit unseren Kunden interagieren? Natürlich hat uns auch motiviert, dass wir mit den Workshops am SIB jede Menge gute Unterstützung bekommen würden.

    SIB: Und wie habt Ihr Euch dann konkret vorbereitet?

    JS: Oh, es war dann wirklich wie ein Full-Time-Job! Wir haben so viele Dinge gemacht: Die eigenen User-Befragungen im Freundeskreis, jede Menge Feedback eingeholt, immer wieder alles überarbeitet. Also wirklich ganz praktisch nach der Lean Methode: Build – Measure – Learn, und das in ganz vielen Zyklen.

    SIB: Und welche Rolle hat dann noch Euer Video gespielt?

    JS: Darin haben wir dann am Ende wohl wirklich die meiste Zeit investiert! Der Workshop dazu war wirklich super hilfreich, und dann sind wir 3 Wochen lang wirklich tief eingestiegen: Wir haben uns Bild- und Videomaterial aus öffentlichen Datenbanken besorgt, haben uns dann selbst um Schnitt und Vertonung gekümmert. Aber die ganze Arbeit hat sich ja dann auch gelohnt!

    SIB: Das Video war dann so gelungen, dass Ihr über 25% aller Stimmen im Voting erhalten habt?

    JS: (lachend) Na klar! Nein, wir haben auch sehr viel dafür unternommen in der Voting-Phase: Wir haben gezielt auf Facebook, LinkedIn und Instagram regelmäßige Posts gesetzt mit dem Hinweis auf die öffentliche Abstimmung. Wir haben auch „Cold Calls“ gemacht bei Multiplikatoren, Verbänden, Reiseveranstaltern usw. Dazu haben wir gezielt Journalisten angesprochen und Interviews im Radio und Fernsehen bekommen – auch in Spanien und Frankreich, wo mein Partner Charles und ich herkommen. Wenn ich auf Flugreisen war, habe ich im Wartebereich vor dem Einstieg einfach Mitreisende direkt angesprochen – so hatten wir schließlich viele Fans und Votes aus der ganzen Welt!

    SIB: Und nach dem Sieg im Contest, wie ging es dann weiter?

    JS: Wie gesagt, wir kannten den Startup Incubator Berlin ja schon vorher, und wir haben natürlich geplant, dass wir dann dort in die Förderprogramme aufgenommen werden. Es verlief dann auch wirklich wie im Lehrbuch: Wir waren zunächst im Programm Startup Now und haben uns dann erfolgreich auf das Berliner Startup Stipendium beworben.

    SIB: Stichwort Lehrbuch – war denn die Lean Startup Methode (nach dem Autor Eric Ries) für Euch wirklich bedeutsam, oder ist das nur eine schöne Theorie?

    JS: Wir kannten die Methode beide schon vor unserer Zusammenarbeit bei Cabin Experience. Da war es für uns ganz natürlich, den Lean Canvas immer wieder neu durchzugehen. Wir haben ja auch einige Weiterentwicklungen und Neuausrichtungen vollzogen, und dafür ist so ein strukturiertes Instrument schon absolut nützlich, um sich gemeinsam Klarheit über den künftigen Weg zu verschaffen.

    SIB: Was waren in Eurem Weg am Startup Incubator die schönsten und die schwierigsten Momente?

    JS: Sehr schwierig war natürlich für uns, dass wir mit Cabin Experience direkt in die Corona-Krise hinein gestartet sind. Der Tourismus kam global zum Erliegen, auch die größte Reisemesse der Welt in Berlin wurde abgesagt. Es gab und gibt große Verunsicherung, und die Spielregeln in diesem Markt ändern sich gerade massiv. Unsere wichtige Zusammenarbeit mit Partnern in anderen europäischen Ländern wurde durch die Reisebeschränkungen extrem schwierig. Aber mittel- und langfristig wird unsere Idee eines nachhaltigen, individuellen Tourismus in der Natur durch so eine Krise eher noch attraktiver werden. Wirklich am schönsten war in unserer Zeit vor Ort am SIB die tolle Zusammenarbeit mit den anderen Startups. Es gab keine Konkurrenz, sondern alle haben sich gegenseitig unterstützt und ihre Erfahrungen bereitwillig geteilt.

    SIB: Und wo steht Ihr heute, rund ein Jahr nach dem Gewinn im Make It Lean Contest?

    JS: Wir haben gerade unsere neue Website gelauncht, die unsere Vorteile für die Beteiligten (Cabin-Eigentümer, Landbesitzer und Reisende) genau erklärt. Unsere neuen Produkte richten sich in erster Linie an Leute mit Garten oder Grundstück, die auf der Suche nach einem extra-Raum zum Arbeiten oder zum Entspannen in der Natur sind. Die Modelle sind noch minimalistischer als traditionelle Tiny Houses, dafür preiswerter und sehr einfach zum Aufbauen (einige der Modelle kann man sogar selbst aufbauen). Bei allen Modellen bieten wir ein Basisprodukt mit Optionen, die man dazu bestellen kann. Anders als bei größeren Tiny Houses sind sie auch schnell zum Produzieren und damit innerhalb von ein paar Wochen erhältlich. Wir haben also ein Produkt am Markt, das funktioniert und mit dem wir voraussichtlich Geld verdienen können. Wir können es selber kaum glauben!

    SIB: Wir haben immer an Euch geglaubt, und wir wünschen Euch auch weiterhin viel Erfolg!

  • Demo Day 2020: Innovation erleben

    Demo Day 2020: Innovation erleben

    Demo Day 2020: Innovation erleben – 13.11.2020 ab 14 Uhr

    Im Rahmen der Career-Week der HWR Berlin, vom 9. bis 14. November 2020, findet der Demo Day des Startup Incubator Berlin am 13. November statt – dieses Jahr vollständig remote und dennoch mit einem umfangreichen Programm und drei besonderen Gastrednern: Arne Schäufele, Ghazaleh Koohestanian, Sebastian Pioch!

    Unsere Startups präsentieren eine beeindruckende Vielfalt aus verschiedenen Branchen, darunter Forget Finance, der erste digitale Finanzberater, der es jedem ermöglicht, die finanzielle Zukunft ganzheitlich auf dem Smartphone zu planen, oder Thing, Entwickler von Robotern mit Überwachungsfunktionen wie Sturzerkennung für ältere Menschen, sowie die Online-Plattform Careloop, die qualifizierte Pflegekräfte aus dem Ausland mit Kliniken und Pflegeeinrichtungen in Deutschland vernetzt.
    Auch unsere Coaches sind in der Nähe der Bühne vertreten, sodass Sie mehr über unsere Programme erfahren und herausfinden können, welches am besten zu Ihren Karrierezielen passt.

    Lernen Sie unsere inspirierenden und preisgekrönten Keynote-Speaker kennen, die über ihre Karrieren und erfolgreichen Startups sprechen:

    14 Uhr – Ghazaleh Koohestanian, Gründerin re2you GmbH
    re2you-Gründerin Ghazaleh Koohestanian verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrung in High-Tech-Lösungen und Softwaresicherheit „Made in Germany” und ist von ihrer Produktinnovation begeistert, die umfassende technologische Unabhängigkeit bietet.

    15 Uhr – Arne Schäufele, Gründer Connfair GmbH
    Connfair bietet eine maßgeschneiderte Lösung für Messen und Veranstaltungen mit einem intelligenten und flexiblen Besucherkontrollsystem. Aufgrund der Corona-Krise entwickelte Arne Schäufele eine automatische und synchronisierte Personenzählleuchte, die es ihm ermöglichte, Corona als Wachstumstreiber für sein Startup zu nutzen.

    16 Uhr – Sebastian Pioch, Professor für Digital Entrepreneurship, Autor von Startup-Skills und Gründer von proofler
    Professor Sebastian Pioch, erfolgreicher Unternehmer und Autor, teilt sein Wissen über digitales Unternehmertum und stellt sein herausragendes neues Buch „Startup-Skills” vor, das 2020 erschienen ist und spannende Erkenntnisse von 13 einflussreichen Gründerinnen und Gründern wie Lea-Sophie Cramer (Amorelie), Tarek Müller (About You) und weiteren enthält.

    Jetzt anmelden für diesen besonderen Demo Day des Startup Incubator Berlin!

  • Make It Lean Contest – Interview: Easy Cook Asia

    Make It Lean Contest – Interview: Easy Cook Asia

    Ein Interview mit Easy Cook Asia

    EasyCookAsia gewann 2018 den 1. Preis beim Make It Lean Contest mit ihrer Idee, asiatische Meal-Kits mit vorbereiteten Zutaten und Rezepten zu liefern – verbunden mit spannenden Geschichten rund ums Essen. Sie hatten festgestellt, dass Kunden oft ratlos waren, was sie im asiatischen Supermarkt kaufen und wie sie asiatische Gerichte zu Hause zubereiten sollten. Deshalb bieten sie eine unterhaltsame und befriedigende Möglichkeit, die vielfältige asiatische Küche zu entdecken. Das Team nahm anschließend am Startup Now-Programm für frühe Startups teil und bewarb sich im darauffolgenden Jahr erfolgreich für das Berlin Startup Stipendium, das die nötige Finanzierung sicherte, um ihr Konzept auf den Markt zu bringen.
    Wir haben mit Mitgründer Minchul Lee (ML) über seinen Weg am Startup Incubator Berlin (SIB) gesprochen.

    SIB: Wann und wie habt ihr euch als Startup-Team kennengelernt, und wann hattet ihr zum ersten Mal eure Geschäftsidee?

    ML: Als ich Student an der HWR war, besuchte ich einen Entrepreneurship-Kurs, in dem mir die Lean Startup-Methode vorgestellt wurde. Besonders beeindruckt hat mich das Motto „Done is better than perfect”. Danach beschlossen ein Kommilitone und ich, nach unserem MBA-Abschluss ein eigenes Unternehmen zu gründen.

    SIB: Wie habt ihr vom Make It Lean Contest und dem Startup Incubator Berlin erfahren?

    ML: Im Schulgebäude sah ich ein Plakat, das für den Wettbewerb warb. Obwohl das Plakat auf Deutsch war und ich nicht alles verstanden habe, hat mich der Begriff „Make It Lean” sofort angesprochen – und ich dachte, wir sollten es einfach versuchen.

    SIB: Was hat euch letztendlich dazu bewogen, teilzunehmen?

    ML: Es schien eine gute Gelegenheit zu sein, wirklich an unserer Idee zu arbeiten, die Theorie in etwas Reales umzusetzen und die Lean-Methode anzuwenden. Natürlich war die Chance, Geld zu gewinnen, schön – aber das war nicht unsere Hauptmotivation. Selbst wenn wir nicht gewonnen hätten, wären wir mit unserer Geschäftsidee einen großen Schritt vorangekommen.

    SIB: Wie habt ihr euch auf eure Teilnahme vorbereitet?

    ML: Wir hatten zuvor ein Crowdfunding für unser Startup versucht, das nicht besonders erfolgreich war. Aber wir haben viel aus unseren Fehlern gelernt. Danach nahmen wir an der Lean Workshop Series teil, wo wir unser eigenes Geschäftsmodell wirklich weiterentwickeln konnten. Das war ein entscheidender Schritt – aber auch der Pitch Video Workshop hat uns enorm geholfen.

    SIB: Wie viel Zeit und Geld habt ihr in euer Video investiert?

    Die erste große positive Überraschung war, als uns der Coach sagte, wir könnten alles mit unserem Smartphone produzieren – also wirklich mit kleinstem Budget. Und ja, am Anfang haben wir recht viel Zeit investiert: Ich glaube, wir haben drei Stunden gebraucht, um die erste Minute des Videos fertigzustellen. Aber dann wurden wir schneller: Die zweite Minute dauerte nur noch zwei Stunden, und die dritte Minute war in etwa einer Stunde erledigt.

    SIB: Was habt ihr unternommen, um die Abstimmung für euer Video anzukurbeln?

    ML: Natürlich haben wir alle unsere Freunde, Familie, Nachbarn und Schulkameraden kontaktiert und sie gebeten, ihrerseits Bekannte anzusprechen. Das liegt auf der Hand. Aber wir haben auch Flyer produziert und Kochevents an der Universität veranstaltet, die wir über Social Media beworben haben. Ich denke, diese Offline-Aktivitäten haben uns wirklich sehr geholfen.

    SIB: Was ist der wichtigste Ratschlag, den ihr neuen Teilnehmern mit auf den Weg geben würdet?

    ML: Wie ich bereits sagte: „Done is better than perfect” – einfach etwas ausprobieren und so vorgehen, als hättet ihr nichts zu verlieren. Tatsächlich könnt ihr nur gewinnen: durch die Erfahrung, aus Fehlern lernen, euch anpassen und bei jedem Schritt besser werden.

    SIB: Welche wichtigen Momente – positive wie schwierige – möchtest du aus deiner Zeit am SIB nach eurem Sieg beim Make It Lean Contest teilen?

    ML: Fangen wir mit dem Positiven an: Die schönste Erfahrung war die Gemeinschaft am SIB – die Möglichkeit, von anderen zu lernen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben, und zu sehen, dass wir mit unseren Herausforderungen nicht allein waren. Auch wenn jede Herausforderung einzigartig ist – wie unsere mit den vielen gesetzlichen Vorschriften im Lebensmittelbereich. Zu den schwierigsten Momenten gehörte das Sammeln von Feedback zu unseren ersten Prototypen. Deutsche haben ja den Ruf, direkt und ehrlich zu sein (lacht) – und tatsächlich, die Rückmeldungen, die wir erhielten, waren oft schonungslos ehrlich, manchmal sogar verletzend! Aber wir haben das respektiert, es hat uns motiviert, unser Produkt zu verbessern, und wir sind sogar besser geworden, als wir es uns zuvor vorgestellt hatten.

    SIB: Wo steht ihr heute mit eurem Unternehmen, und was wird die nächste große Neuigkeit sein, die wir von euch hören werden?

    ML: Wir haben unsere Lieferungen im Januar 2020 offiziell gestartet und wurden damit sehr früh in unserer Entwicklung von den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie getroffen. Zunächst waren wir unsicher, wie sich das auf uns auswirken würde – aber es stellte sich heraus, dass wir davon profitieren konnten, da immer mehr Menschen begannen, zu Hause zu kochen. Da wir immer auch ein Stück kulturelles Storytelling mit unseren Lebensmittelzutaten liefern möchten, bieten wir ein „Reisen von zu Hause aus”-Erlebnis, das viele Kunden heutzutage sehr schätzen. Unsere Zufriedenheitsbewertungen steigen kontinuierlich, und wir haben unser Geschäft so weit gefestigt, dass die Sicherung von Außeninvestitionen zur Unterstützung unseres Wachstums der nächste logische Schritt sein wird.

    SIB: Vielen Dank für deine Zeit und alles Gute für deinen weiteren Weg!

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