Zum Inhalt springen

Blog

  • Make It Lean Contest – Interview: Easy Cook Asia

    Make It Lean Contest – Interview: Easy Cook Asia

    Blog

    Ein Interview mit Easy Cook Asia

    EasyCookAsia gewann 2018 den 1. Preis beim Make It Lean Contest mit ihrer Idee, asiatische Meal-Kits mit vorbereiteten Zutaten und Rezepten zu liefern – verbunden mit spannenden Geschichten rund ums Essen. Sie hatten festgestellt, dass Kunden oft ratlos waren, was sie im asiatischen Supermarkt kaufen und wie sie asiatische Gerichte zu Hause zubereiten sollten. Deshalb bieten sie eine unterhaltsame und befriedigende Möglichkeit, die vielfältige asiatische Küche zu entdecken. Das Team nahm anschließend am Startup Now-Programm für frühe Startups teil und bewarb sich im darauffolgenden Jahr erfolgreich für das Berlin Startup Stipendium, das die nötige Finanzierung sicherte, um ihr Konzept auf den Markt zu bringen.
    Wir haben mit Mitgründer Minchul Lee (ML) über seinen Weg am Startup Incubator Berlin (SIB) gesprochen.

    SIB: Wann und wie habt ihr euch als Startup-Team kennengelernt, und wann hattet ihr zum ersten Mal eure Geschäftsidee?

    ML: Als ich Student an der HWR war, besuchte ich einen Entrepreneurship-Kurs, in dem mir die Lean Startup-Methode vorgestellt wurde. Besonders beeindruckt hat mich das Motto „Done is better than perfect”. Danach beschlossen ein Kommilitone und ich, nach unserem MBA-Abschluss ein eigenes Unternehmen zu gründen.

    SIB: Wie habt ihr vom Make It Lean Contest und dem Startup Incubator Berlin erfahren?

    ML: Im Schulgebäude sah ich ein Plakat, das für den Wettbewerb warb. Obwohl das Plakat auf Deutsch war und ich nicht alles verstanden habe, hat mich der Begriff „Make It Lean” sofort angesprochen – und ich dachte, wir sollten es einfach versuchen.

    SIB: Was hat euch letztendlich dazu bewogen, teilzunehmen?

    ML: Es schien eine gute Gelegenheit zu sein, wirklich an unserer Idee zu arbeiten, die Theorie in etwas Reales umzusetzen und die Lean-Methode anzuwenden. Natürlich war die Chance, Geld zu gewinnen, schön – aber das war nicht unsere Hauptmotivation. Selbst wenn wir nicht gewonnen hätten, wären wir mit unserer Geschäftsidee einen großen Schritt vorangekommen.

    SIB: Wie habt ihr euch auf eure Teilnahme vorbereitet?

    ML: Wir hatten zuvor ein Crowdfunding für unser Startup versucht, das nicht besonders erfolgreich war. Aber wir haben viel aus unseren Fehlern gelernt. Danach nahmen wir an der Lean Workshop Series teil, wo wir unser eigenes Geschäftsmodell wirklich weiterentwickeln konnten. Das war ein entscheidender Schritt – aber auch der Pitch Video Workshop hat uns enorm geholfen.

    SIB: Wie viel Zeit und Geld habt ihr in euer Video investiert?

    Die erste große positive Überraschung war, als uns der Coach sagte, wir könnten alles mit unserem Smartphone produzieren – also wirklich mit kleinstem Budget. Und ja, am Anfang haben wir recht viel Zeit investiert: Ich glaube, wir haben drei Stunden gebraucht, um die erste Minute des Videos fertigzustellen. Aber dann wurden wir schneller: Die zweite Minute dauerte nur noch zwei Stunden, und die dritte Minute war in etwa einer Stunde erledigt.

    SIB: Was habt ihr unternommen, um die Abstimmung für euer Video anzukurbeln?

    ML: Natürlich haben wir alle unsere Freunde, Familie, Nachbarn und Schulkameraden kontaktiert und sie gebeten, ihrerseits Bekannte anzusprechen. Das liegt auf der Hand. Aber wir haben auch Flyer produziert und Kochevents an der Universität veranstaltet, die wir über Social Media beworben haben. Ich denke, diese Offline-Aktivitäten haben uns wirklich sehr geholfen.

    SIB: Was ist der wichtigste Ratschlag, den ihr neuen Teilnehmern mit auf den Weg geben würdet?

    ML: Wie ich bereits sagte: „Done is better than perfect” – einfach etwas ausprobieren und so vorgehen, als hättet ihr nichts zu verlieren. Tatsächlich könnt ihr nur gewinnen: durch die Erfahrung, aus Fehlern lernen, euch anpassen und bei jedem Schritt besser werden.

    SIB: Welche wichtigen Momente – positive wie schwierige – möchtest du aus deiner Zeit am SIB nach eurem Sieg beim Make It Lean Contest teilen?

    ML: Fangen wir mit dem Positiven an: Die schönste Erfahrung war die Gemeinschaft am SIB – die Möglichkeit, von anderen zu lernen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben, und zu sehen, dass wir mit unseren Herausforderungen nicht allein waren. Auch wenn jede Herausforderung einzigartig ist – wie unsere mit den vielen gesetzlichen Vorschriften im Lebensmittelbereich. Zu den schwierigsten Momenten gehörte das Sammeln von Feedback zu unseren ersten Prototypen. Deutsche haben ja den Ruf, direkt und ehrlich zu sein (lacht) – und tatsächlich, die Rückmeldungen, die wir erhielten, waren oft schonungslos ehrlich, manchmal sogar verletzend! Aber wir haben das respektiert, es hat uns motiviert, unser Produkt zu verbessern, und wir sind sogar besser geworden, als wir es uns zuvor vorgestellt hatten.

    SIB: Wo steht ihr heute mit eurem Unternehmen, und was wird die nächste große Neuigkeit sein, die wir von euch hören werden?

    ML: Wir haben unsere Lieferungen im Januar 2020 offiziell gestartet und wurden damit sehr früh in unserer Entwicklung von den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie getroffen. Zunächst waren wir unsicher, wie sich das auf uns auswirken würde – aber es stellte sich heraus, dass wir davon profitieren konnten, da immer mehr Menschen begannen, zu Hause zu kochen. Da wir immer auch ein Stück kulturelles Storytelling mit unseren Lebensmittelzutaten liefern möchten, bieten wir ein „Reisen von zu Hause aus”-Erlebnis, das viele Kunden heutzutage sehr schätzen. Unsere Zufriedenheitsbewertungen steigen kontinuierlich, und wir haben unser Geschäft so weit gefestigt, dass die Sicherung von Außeninvestitionen zur Unterstützung unseres Wachstums der nächste logische Schritt sein wird.

    SIB: Vielen Dank für deine Zeit und alles Gute für deinen weiteren Weg!

  • Startup Incubator Berlin – Demo Day 2020

    Startup Incubator Berlin – Demo Day 2020

    Blog

    Online Messe zum Demo Day (in Englisch) des Startup Incubator Berlin:
    Inspiration finden, Erfahrungen teilen, Ideen entwickeln

    Vom 9.11. – 14.11.2020 findet die Career-Week der HWR Berlin statt. Hier kann man Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern knüpfen, an Online-Workshops und Vorträgen teilnehmen und darüber hinaus am Demo Day Startups aus unseren Programmen kennenlernen. Denn auch Unternehmertum ist eine potenzielle berufliche Zukunft.

    Unser Demo Day des Startup Incubator Berlin findet am 13.11.2020 statt – dieses Jahr komplett remote und trotzdem mit vollem Programm!

    Unsere Startups werden ihre Gründungsideen vorstellen und über Herausforderungen, Probleme und Erfolge berichten. Auch unsere Coaches sind mit dabei und beantworten alle Fragen rund um die Programme des Startup Incubator Berlin (HWR). Ihr habt bereits eine Geschäftsidee? Dann lasst Euch dazu beraten und tauscht Euch mit Gleichgesinnten aus.

    Es wird 3 Runden für die Präsentation der Startups geben, zwischen denen gewählt werden kann:

    Runde 1: 14Uhr bis 15 Uhr
    Runde 2: 15 Uhr bis 16 Uhr
    Runde 3: 16 Uhr bis 17 Uhr

    Bitte meldet Euch für eine ausgewählte Runde bei Eventbrite an.

    Für die Veranstaltung wird das interaktive Conference Tool wonder verwenden. Übrigens war das wonder Team auch ein Team des Startup Incubator Berlin.

    wonder erlaubt uns eine virtuelle Messe, bei der man wie im realen Leben zwischen Startups, Gründern und Coaches herumgelaufen werden kann – nur eben in einem virtuellen Raum. Das sorgt für viele Eindrücke und einen guten Austausch.

    Wir freuen uns sehr darauf, den Demo Day auf diese neue Art zu veranstalten und heißen Euch alle am Startup Incubator Berlin (HWR) und der Welt der Startups willkommen!

    Zur Anmeldung des Demo Day

  • Lean Workshop Reihe 2020

    Lean Workshop Reihe 2020

    Blog

    3-Tages-Remote-Workshop (in Englisch) vom Startup Incubator Berlin:
    Grundprinzipien und Technik der erfolgreichen „Lean Startup“- Methode

    Bei unserer Lean Workshop Reihe vom 7.10.-9.10.2020 lernt Ihr in drei kompakten Seminartagen die Grundprinzipien der „Lean Startup“-Methode und deren Anwendung kennen.

    Sieben von zehn neuen Produkten scheitern am Markt nach langer Entwicklungsphase. Gibt es einen besseren Weg zur Innovation? Ja, denn laut Entrepreneur und Autor Eric Ries nutzt bereits eine globale Bewegung erfolgreicher Unternehmer, Startups und Firmen – darunter auch die Teams am Startup Incubator Berlin – die Lean-Startup-Prinzipien „Build-Measure-Learn“.

    Wenn Ihr Startup-Träumer oder Jungunternehmer seid und den ersten Schritt zur Entwicklung und Erprobung einer Geschäftsidee unternehmen möchtet, ist dieses interaktive Online-Workshop-Format genau das Richtige für Euch.

    Während der dreitägigen Workshop-Reihe erlernt Ihr die Grundprinzipien der „Lean Startup“-Methode, könnt die Techniken auf Euer eigenes Projekt anwenden und sammelt wertvolles Wissen für Eure gesamte Startup-Reise – kompetent begleitet von einem Experten-Coach.

    Die Lean Workshop Series bildet auch die perfekte Grundlage für Eure Teilnahme an unserem Make It Lean Contest. Und selbst wenn Ihr Euch entscheidet, nicht am Wettbewerb teilzunehmen, werden die Fähigkeiten, die Ihr hier erwerbt, Eure Startup-Idee auf jeden Fall verbessern.

    Das lernt Ihr im Workshop:

    – worum es bei Lean Startup geht
    – wie erfolgreiche Startups aufgebaut wurden
    – wie man eine vielversprechende Geschäftsidee entwickelt
    – wie Ihr Eure Geschäftsidee testen könnt
    – wie man kritische nächste Schritte definiert

    Die Agenda der Workshopreihe „Lean Startup“

    – 07.10.: Vom Problem zur vielversprechenden Idee: (10:00 – 17:00)

    Einführung in die Lean Startup Methode, Identifizierung von Problemen, die es wert sind, gelöst zu werden, und Generierung von Ideen

    – 08.10.: Von der Idee zum Prototyp: (10:00 – 17:00)

    Erstellung eines Prototypen für Ideen und Konzeption eines Geschäftsmodells

    – 09.10.: Testen von Geschäftsideen: (10:00 – 17:00)

    Reduzieren Sie die Unsicherheit durch schnelles Experimentieren und validiertes Lernen (kundenzentrierte Lösungen, Entwicklung und Erprobung innovativer Geschäftsmodelle)

    Über den Experten-Coach:

    Norman Nemitz ist Design Thinking, Lean Startup und Innovation Coach. Er fungiert als interdisziplinärer Sparringspartner für verschiedene Startup-Teams bei der Entwicklung nachhaltiger Geschäftsmodelle.

    Zu Anmeldung der Lean Workshop Reihe

     

  • Minimalismus in der Natur – Ein Interview mit Cabin Experience

    Blog

    Ein traumhafter Blick ins Grüne, ein klitzekleines Haus, Abstand vom hektischen Großstadtleben – wer träumt nicht von so einem Urlaub, oder gar davon, so eine Idylle dauerhaft zu besitzen?

    Wir treffen heute Javier, einen der Gründer von Cabin Experience, der diesen Traum vieler Menschen wahrmachen möchte. In unserem Video-Call kommt sein Geschäftspartner Charles dazu, lachend bemerkt er, dass der traumhafte Ausblick auf der Website von Cabin Experience natürlich ein Idealbild vom bewussten Leben in der Natur ist. Aber Javier und Charles sind auf dem besten Weg, dieses Ideal in die Realität umzusetzen und für ihre Kunden zugänglich zu machen.

    Aber der Reihe nach: Mitte 2019 kamen die beiden an den Startup Incubator Berlin, gewannen beim Make It Lean Contest den ersten Preis im Voting des Publikums. Ihr Konzept war für uns so überzeugend, dass sie ins Startup Now Programm aufgenommen wurden und sich schließlich erfolgreich für das Berliner Startup Stipendium ab Januar 2020 beworben haben.

    Ihre Vision ist es, den Tourismus zu revolutionieren – Mensch und Natur minimalistisch zu vereinen. Und zwar durch den Verkauf von Tiny Houses, deren zukünftige Eigentümer dann auch das passende Land zum Aufstellen über Cabin Experience finden sollen. Darüber hinaus soll auch die Vermietung der Tiny Houses auf der Plattform stattfinden für die Zeiten, in denen es nicht selbst genutzt wird.

    Das wird die Zukunft sein. Im ersten Schritt erobern sie nun erst einmal den Markt mit einem schlankeren Tiny House für den Garten. Dieses Modell wird bereits in Österreich produziert. Man kann es sich wie ein exklusives Holz-Zelt vorstellen – ideal für das eigene Grundstück und den gelegentlichen Übernachtungsbesuch. Aus den daraus generierten ersten Umsätzen wird das umfangreiche Konzept mittelfristig in Etappen implementiert.

    Mit dem Schritt an den Markt ist ihr Programm bei uns nun beendet, und wir erkundigen uns nach den Eindrücken und Erfahrungen ihrer spannenden und aufregenden Zeit am SIB. Für Javier war das detaillierte Coaching besonders wichtig, denn sie hatten anfangs eine komplexe und umfangreiche Idee, die sie dank der Lean Methode schlanker gestalten konnten. Und aus Sicht von Charles waren die gezielte Beratung zur passenden Geschäftsform und der Gründung selbst eine große Hilfe.

    Für beide Gründer war auch die internationale Atmosphäre am Startup Incubator Berlin wichtig – zu der sie selbst beigetragen haben, denn Javier kommt aus Spanien und Charles aus Frankreich. Warum haben sie ihr Unternehmen in Berlin gegründet? Weil es beste Rahmenbedingungen für Startups bietet, um von hier einen internationalen Markt zu erschließen. So findet zum Beispiel die weltgrößte Tourismusmesse hier statt, auch wenn sich in dieser Branche durch die Corona-Pandemie gerade vieles ändert. Aus Sicht von Javier und Charles bietet jedoch ihre Vision eines nachhaltigen, regionalen und minimalistischen Urlaubs gerade in diesen Zeiten große Chancen.

    Und so geraten wir schon wieder ins Träumen von einem wunderschönen Tiny House mit Blick in die freie Natur. Mit ihrer positiven Energie und ihrer Motivation haben uns die beiden Gründer begeistert und überzeugt, wir wünschen Javier und Charles sehr viel Erfolg mit ihrer Geschäftsidee!

  • Startup Incubator Berlin beim Pitchday des Business Angels Club Berlin-Brandenburg e.V.

    Startup Incubator Berlin beim Pitchday des Business Angels Club Berlin-Brandenburg e.V.

    Blog

    SIB Startups präsentieren ihre Gründungsideen vor Business Angels

    Der BACB (Business Angels Club Berlin-Brandenburg e.V.) veranstaltete einen exklusiven Pitchday mit ausgewählten Startup-Teams des SIB (Startup Incubator Berlin). Dabei hatten die Startups die Möglichkeit, potentiellen Investoren den fortgeschrittenen Status ihrer Gründungsideen zu präsentieren und sich den kritischen Fragen von 20 anwesenden Business Angels aus der Region zu stellen.

    Der BACB unterstützt junge Unternehmen mit Erfahrung, Kontakten und Kapital. Für die Mitglieder ist der Pitchday eine exzellente Möglichkeit, Gründungsteams in einer frühen Phase kennenzulernen und im Falle eines Engagements deren Unternehmensidee gemeinsam weiterzuentwickeln. Jesse Hartinger, Geschäftsführer des BACB: „Hochschulen sind seit jeher Orte mit klugen Köpfen und innovativen Ideen. Für unsere Business Angels ist der Austausch mit den Gründer*innen des SIB ein echtes Highlight im Jahreskalender. In nur fünf Minuten müssen die Startups ihr Konzept überzeugend präsentieren. Anschließend gibt es wertvolles Feedback von erfahrenen Unternehmern – ein erster Reality Check! Wir sind überzeugt, dass nur gemeinsam nachhaltige und innovative Unternehmen in Berlin aufgebaut werden können.“

    Am SIB Startup Incubator Berlin, dem Gründungszentrum der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin werden Gründungsideen zur Marktreife entwickelt. Der Fokus liegt dabei auf der Lean Startup Methode als Planungstool in der Vorgründungs- und Gründungsphase. Christian Gurol, Leiter des Startup Incubator Berlin: „Die Besonderheit dieser Methode liegt darin, in wiederkehrenden Entwicklungszyklen – build-measure-learn – und mit möglichst geringem Aufwand an der Geschäftsidee zu arbeiten. In der Anwendung der Lean-Methodik werden die Gründerinnen und Gründer im Startup Incubator Berlin außerdem durch gezieltes Coaching und regelmäßige Meilensteingespräche unterstützt.“

    Bei dem Pitchday am am 16. Juni 2020 präsentierten folgende SIB-Startups ihre Unternehmen:

    Easy Cook Asia – Anbieter authentischer asiatischer Food-Kochsets, der vorbereitete Zutaten und Rezepte mit interessanten Essensgeschichten liefert

    Careloop – Online-Plattform zur Vernetzung qualifizierter Pflegekräfte aus dem Ausland mit Kliniken und Pflegeeinrichtungen in Deutschland

    Thing – Anwendung von KI und Robotik zur Konstruktion automatisierter Betreuungslösungen für ältere Personen

    Bloom Health – Online-Plattform zur Bildung von Patientengemeinschaften rund um klinische Forschungsprojekte

    My Second Ear – Digitaler Hörakustiker, der Kundeninteraktion rund um Kauf und Anpassung von Hörgeräten modernisiert und innoviert

    Rvolt – Entwicklung von Mehrwert-Diensten, um Kunden Transparenz über ihren Energieverbrauch zu verschaffen sowie ihren CO2-Fußabdruck zu reduzieren

    Das rege Interesse an der Veranstaltung zeigt, dass Business Angels auch in Krisenphasen bereit sind, in innovative Geschäftsmodelle zu investieren. Beide Seiten zeigten sich überaus zufrieden mit dieser Kooperation, und durch die Veranstaltung sind seitdem weitere direkte Kontakte zwischen Angels und Startups entstanden.

  • Startups fördern @ HWR Berlin

    Startups fördern @ HWR Berlin

    Blog

    HWR Berlin als einzige Berliner Hochschule im Förderschwerpunkt „Regional vernetzen“ unter Gewinnern im BMWi-Wettbewerb EXIST. Großer Erfolg für Startup Incubator Berlin und Entrepreneurship Education

    Zwei Millionen Euro erhält die Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) Berlin für die kommenden vier Jahre, um die Gründungsförderung strategisch auszubauen. 220 Universitäten und Fachhochschulen aus allen Bundesländern hatten sich am Förderwettbewerb des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) beteiligt. Die HWR Berlin war mit ihrem Konzept unter dem Titel „Boosting Startups @ HWR Berlin“ in der Kategorie „Regional vernetzen“ angetreten.

    „Das erfolgreiche Abschneiden der Fachhochschulen im Förderwettbewerb zum Ausbau ihrer Gründungszentren unterstreicht einmal mehr, wie sehr die Bundesregierung bei Startups und Gründungsbetreuung auf Praxisorientierung setzt“, sagt Prof. Dr. Andreas Zaby, Präsident der HWR Berlin. „Dass die HWR Berlin zu den Gewinnerinnen zählt, ist Anerkennung und Ansporn zugleich. Wir freuen uns sehr, als einzige Berliner Hochschule in der Förderlinie für fortgeschrittene Gründungshochschulen erfolgreich gewesen zu sein und werden das Geld nutzen, um unsere Angebote weiter auszubauen“, so Zaby.

    Ziel ist es, die Gründungskultur in der Hauptstadtregion durch die Verzahnung der HWR Berlin mit Akteur/innen des regionalen Startup-Ökosystems und internationalen Partnerhochschulen zu stärken. Als wichtige Erfolgsfaktoren erachtet der Leiter des Startup Incubator Berlin, dem Gründungszentrum der HWR Berlin, Christian Gurol, das Team und den Austausch zwischen den Startups. „Wir bieten mit unserem Gründungszentrum die Plattform und eine breit aufgestellte, intensive Unterstützung an, damit aus Gründungsinteressierten Teams werden, aus Ideen marktreife Projekte und Dienstleistungen und Unternehmen gegründet werden“, erklärt er.

    Die Besonderheit an dem Startup Hub mit Standorten am Campus Schöneberg und im A32 Entrepreneurs Forum Berlin Siemensstadt ist, dass die Teams nach der Lean-Startup-Methode arbeiten. Im Kern geht es darum, potenzielle Kund/innen frühzeitig einzubinden, um die Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen von Anfang an eng an den Bedürfnissen des Marktes auszurichten. Die Strategie geht auf: ca. 95 Prozent der Startups gründen nach dem „Berliner Startup Stipendium“ Kapitalgesellschaften und werden selbst zu Wirtschaftsakteur/innen. „Start-ups haben eine hohe strategische Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Deutschland: Sie bringen Innovationen voran, sind Motor des strukturellen Wandels und schaffen Arbeitsplätze der Zukunft“, unterstrich Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier zur Bekanntgabe der Preisträger/innen des EXIST-Potentiale-Förderwettbewerbs.

    Auf dem Gründungsradar 2018 des Stifterverbandes der deutschen Wissenschaft war die Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin als eine der besten Fachhochschulen Deutschlands hervorgegangen. Mit den Mitteln des Bundesministeriums kann sie die erfolgreiche Gründungsförderung fortsetzen und weiterentwickeln, als Mitglied im Netzwerk der erfolgreichen deutschen Gründungshochschulen Impulse holen. Die HWR Berlin setzt für den strategischen Ausbau vier Schwerpunkte:

    • HWR Berlin Startup Boosters: ein regionales Netzwerk, das direkt den betreuten Startups zugutekommt
    • Ausgründung der HWR Berlin zur wirtschaftlichen Verwertung, um kommerzielle Aktivitäten bedarfsorientiert anzubieten
    • Open Startup Academie: ein regionales Netzwerk, das die institutionalisierte Verankerung der HWR Berlin im regionalen Startup-Ökosystem sichert
    • International Startup Community: Wissens- und Personen-Transfer zwischen Partnerhochschulen zur Unterstützung des regionalen Netzwerks.

    „Wir schaffen die Rahmenbedingungen, unter denen sich kreative Startup-Teams gemeinsam mit etablierten Unternehmen gut entwickeln können und bieten somit einen Kristallisationspunkt für den Wissenstransfer zwischen Hochschule und Wirtschaft “, so Zaby.

    Weitere Informationen zum Startup Incubator Berlin der HWR Berlin
    http://www.startup-incubator.berlin/

  • 2.000.000 Euro für Berliner Startup Stipendiaten

    Blog

    Über 2 Millionen Finanzierungskapital haben die Teams des letzten Durchgangs des Berliner Startup Stipendiums eingesammelt. „Das ist die höchste Finanzierungssumme, die im Rahmen unserer BSS-Calls bisher erzielt wurde“, so Christian Gurol, Leiter des Startup Incubators an der HWR Berlin.

    Vier der acht ausscheidenden Gründer-Teams hatten ihre Ideenkonzepte im Startup Now Programm des Startup Incubators der HWR Berlin (kurz: SIB) entwickelt und sich für die Förderung des Berliner Startup Stipendiums (kurz: BSS) qualifiziert.

    So konnten sie die Geschäftsmodelle innerhalb von sechs Monaten mithilfe der Lean-Startup-Methodik zur Marktreife weiter entwickeln. Mathias Kuhlmann, Referent für den Europäischen Strukturfonds von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, freut sich mit dem Startup Incubator über die Erfolge: „Dass die Startup Teams hier die Möglichkeit haben, über verschiedene Programme bis zu insgesamt 18 Monate lang ihr Geschäftsmodell zur Marktreife zu entwickeln und dabei bereits erste Finanzierungen einsammeln, zeigt den Wert und Nutzen des Förderprogramms.“

    Das Besondere an der am SIB angewandten Lean-Methodik ist, dass sie den Fokus auf frühzeitiges und ständiges Feedback vom potenziellen Kunden legt. Produkte werden nicht erst „fertig“ entwickelt und dann am Markt angeboten, sondern gelangen in einen Entwicklungszyklus: bauen – messen – lernen (build – measure – learn). Als wertvoll für die BSS-Teams am SIB gelten neben dem Coaching, Mentoring- und Trainingsangeboten auch die regelmäßigen Veranstaltungsformate UX-Testing, Startup Dinner und das Co-Founder Matching . Auch das Peer-Learning zwischen den erfahrenen und neuen Teams half bei der schnellen Entwicklung der Teams. Mit Ende des Programms nehmen die ausscheidenden Startups gleichzeitig eine neue Rolle innerhalb der Community des HWR-Incubators in der neuen Siemensstadt ein.

    So bleiben zum Beispiel Matchbase, die erste Fußball-Liga on demand als App, sowie Wavy, die als eine Art AirBnB für Boote den Yacht-Chartermarkt erneuern, in enger Nachbarschaft zum Incubator vor Ort. Das Mietrecht-Startup Lawio geht seine nächsten Wachstumsschritte in Sachsen-Anhalt, bleibt der Community jedoch ebenso erhalten wie OTEK Bicycles und das Green Tec Off Grid Impact Startup Suncrafter, die ihrer Vision, Menschen ohne Zugang zu Energie mithilfe recycelter Solar-Module mit Solarstrom zu versorgen. Der Abschied der einen markiert für andere einen neuen Startpunkt. So haben Homemade Studio, rvolt, My Help Buddy, Krenu und Alvego den Entwicklungssprung von Startup Now zu BSS geschafft. Mit MySecondEar und Startupdetector haben sich gleich zwei Teams mit Plattform-Lösungen qualifiziert.

  • Bundesförderung für den Ausbau der Gründungskultur an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin

    Bundesförderung für den Ausbau der Gründungskultur an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin

    Blog

    Erstmals erhält die Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR Berlin) Bundesförderung über das EXIST-Programm, um ihre erfolgreichen Gründungsaktivitäten weiter auszubauen. Die Hochschule stärkt damit ihr Profil als Entrepreneurship-Hub.

    Beim Gründungsradar 2018 des Stifterverbandes der deutschen Wissenschaft gehörte die HWR Berlin zu den besten Fachhochschulen Deutschlands. Die Gründerhochschule erhält nun finanzielle Unterstützung aus dem EXIST-Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), um ihr Startup-Netzwerk weiterzuentwickeln.

    „Wir freuen uns sehr über die Bewilligung der Fördermittel und nutzen die Chance, die uns das EXIST-Programm / Potentiale im Rahmen des EXIST-Gründungskultur-Programms bietet, um das Profil unserer unternehmerischen Aktivitäten zu schärfen”, sagt Christian Gurol, Leiter des Startup Incubator Berlin, dem Gründungszentrum der HWR Berlin. In der sechsmonatigen Konzeptphase werden vier definierte Arbeitsfelder mit gezielten Maßnahmen zur Gründungsförderung vorbereitet, bevor diese in der Projektphase umgesetzt werden.

    Gurol sieht Stärken und Potenziale vor allem in der Entrepreneurship-Ausbildung, der Gründerhochschule als Startup Incubator sowie in den aktiven Beziehungen zur Berliner Wirtschaft und zu internationalen Partnern. Das Entrepreneurship-Netzwerk der Hochschule setzt auf

    • den Aufbau eines internationalen Entrepreneurship-Campus als Anlaufstelle für internationale und international ausgerichtete Studierende,
    • die Verzahnung von Inkubation und Lehre mit dem Ziel, gemeinsame Methoden und Angebote in Lehre und Gründungsunterstützung weiterzuentwickeln,
    • die nachhaltige Erweiterung des Kooperationsnetzwerks sowie die quantitative und qualitative Entwicklung von Partnerschaften mit der regionalen Wirtschaft und
    • wirtschaftliche Nachhaltigkeit durch die Entwicklung eines Geschäftsmodells für Entrepreneurship-Aktivitäten.

    „Die HWR Berlin hat in den vergangenen 18 Jahren kontinuierlich unternehmerisches Denken und Handeln in allen Studien- und Forschungsbereichen gefördert”, betont Prof. Dr. Sven Ripsas. Der Professor für Entrepreneurship an der HWR Berlin verweist auf das erfolgreiche Gründungszentrum der Hochschule, das vor fünf Jahren neu ausgerichtet und am Lean-Startup-Prinzip orientiert wurde. Vor zwei Jahren eröffnete der neue Startup-Campus des Startup Incubator Berlin auf dem Gelände der Siemens AG in Berlin. In Zusammenarbeit mit etablierten Unternehmen und dem BIT6-Netzwerk der Berliner Fachhochschulen ist in der Gründungshauptstadt ein bedeutendes Innovationszentrum entstanden.

    Prof. Dr. Andreas Zaby, Präsident der HWR Berlin, sagt: „Unsere Studierenden und Lehrenden profitieren vom Geist des unternehmerischen Denkens in allen Bereichen der praxisorientierten Lehre und Forschung an der HWR Berlin. Wir schaffen den Rahmen, damit kreative Gründungsteams gemeinsam mit etablierten Unternehmen wachsen können, und bieten so einen Knotenpunkt für den Wissenstransfer zwischen Hochschule und Wirtschaft”, so Zaby.


  • Eröffnung A32 Entrepreneurs Forum Berlin Siemensstadt

    Eröffnung A32 Entrepreneurs Forum Berlin Siemensstadt

    Blog

    Am 22. März 2019 eröffnen der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, Siemens-Vorstand Cedrik Neike, der CEO Siemens Real Estate, Dr. Zsolt Sluitner, und der Präsident der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) Berlin, Prof. Dr. Andreas Zaby, das A32 Entrepreneurs Forum Berlin Siemensstadt. Die Transformation der Siemensstadt zu einem neuen Ökosystem, in dem sich Industrie, Startups, Wissenschaft und Forschung verbinden, nimmt Formen an.

    Vor zwei Jahren eröffnete die Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin auf dem Unternehmensgelände in Berlin-Siemensstadt einen neuen Standort für den Startup Incubator Berlin – das Gründungszentrum der HWR Berlin. Die HWR Berlin und die Siemens AG schufen gemeinsam eine Netzwerkplattform für die Berliner Wirtschaft und Startups zur Förderung unternehmerischen Denkens, die Raum gibt für die Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle und neue Lösungsansätze für aktuelle wirtschaftliche Herausforderungen.

    In einer ehemaligen Werkshalle entstand das A32 Entrepreneurs Forum Berlin Siemensstadt, ein Entrepreneurship-Hub mit modernen Co-working Spaces, großer Eventfläche, Labor und Werkstatt. In fruchtbarer Kooperation der Berliner Wirtschaft, dem Startup Incubator Berlin und den anderen im BIT6-Verbund zusammengeschlossenen Gründungszentren der Berliner Fachhochschulen konzentrieren sich nun wichtige Entrepreneurship-Aktivitäten aus dem Hochschulumfeld in diesem zukunftsweisenden Innovationszentrum der Gründungshauptstadt.

Cookie Consent Banner von Real Cookie Banner